Weltfrauentag: MdL Susann Biedefeld warnt vor Sackgasse Teilzeit

Veröffentlicht am 07.03.2014 in Gleichstellung

Die Bamberger SPD-Betreuungsabgeordnete für den Landkreis, Susann Biedefeld, fordert bessere Rückkehrmöglichkeiten für Frauen aus der Teilzeit in Vollbeschäftigung. Anlässlich des Weltfrauentages am Samstag (8. März) betont die Landtagsabgeordnete: „Entscheidend ist, dass man in der Teilzeit nicht stecken bleibt. In Teilzeit zu arbeiten, um damit Familie und Beruf zu vereinbaren, ist für sich genommen eine gute Sache. Bedauerlich sind aber das damit verbundene höhere Armutsrisiko im Alter und die ungleiche Verteilung der Arbeitszeit zwischen den Geschlechtern.“

Biedefeld hat sich von der Bundesagentur für Arbeit die aktuellsten Zahlen für Bayern zeigen lassen. Mit Stichtag zum 30.06.2013 arbeiteten 1.014.108 Frauen, aber nur 210.652 Männer in Teilzeit. Vollzeitbeschäftigt waren hingegen 2.458.450 Männer, aber nur 1.227.202 Frauen. Gleichwohl wird Teilzeit bei beiden Geschlechtern immer beliebter: Im Jahr 2009 waren es noch 714.428 Frauen und 130.172 Männer, die sich dazu entschlossen hatten (Vollzeit: 2.334.081 Männer, 1.324.954 Frauen).

In Stadt und Landkreis Bamberg weist die Bundesagentur für Arbeit folgende Zahlen auf. Im Februar 2014 arbeiteten in der Stadt Bamberg 8.894 Frauen und  nur 1.501 Männer in Teilzeit. Vollzeitbeschäftigt waren dagegen 23.729 Männer und nur 13.213 Frauen. Im Landkreis Bamberg waren es 4.652 Frauen und 655 Männer, die in Teilzeit arbeiteten. In der Vollbeschäftigung waren 16.810 Männer und nur 7.205 Frauen tätig.

Die oberfränkische Abgeordnete mahnt insgesamt familienfreundlichere Arbeitsbedingungen an. „Dann könnten sowohl Männer als auch Frauen ein erfülltes Berufs- und Familienleben mit guten Perspektiven führen. Es muss uns gelingen, eine gesunde und gesellschaftsförderliche Work-Life-Balance zu ermöglichen. Dazu gehören Maßnahmen wie Home-Offices, Job-Sharing auch in Führungspositionen und flexiblere Arbeitszeiten.“

 

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